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Wildschaden

Im Frühjahr und Herbst ist für Autofahrer besondere Vorsicht angesagt – gerade bei der Fahrt durch Waldgebiete. Denn während der Brunftzeit vergessen Tiere nur zu oft ihr Umfeld. Die Folge: erhöhte Unfallgefahr für Mensch und Tier.

Die Landstraße führt durch ein Waldstück. Plötzlich springt ein Reh auf die Fahrbahn, bleibt geblendet im Scheinwerferlicht stehen. Der Autofahrer geht voll in die Bremsen. Zu spät: Mit voller Wucht erfolgt der Zusammenstoß. Kein Einzelfall: Wildtiere verursachen häufig Unfälle auf deutschen Straßen.

Gerade im Frühjahr und Herbst passieren die meisten Wildunfälle. Kritische Begegnungen zwischen Auto und Wild erfolgen hier oft in der Dämmerung oder den frühen Morgenstunden. Und sind für beide sehr gefährlich. Ein 20 Kilogramm schweres Reh besitzt bei einer Kollision mit einem 50 Stundenkilometer schnellen PKW bereits eine Aufschlagkraft von einer halben Tonne. Doch was ist zu tun, wenn es zum Unfall mit einem Tier gekommen ist?

Kann man den Zusammenprall nicht verhindern, sollte man so stark abbremsen wie möglich und versuchen, das Fahrzeug gerade zu halten. Die Unfallstelle muss anschließend mit dem Warndreieck gesichert werden. Den Unfall dann sofort bei der Polizei melden – sie setzt sich mit dem Jagdpächter in Verbindung, der eine Wildbescheinigung ausstellen kann. Das beweist, dass tatsächlich ein Zusammenstoß mit einem Wildtier stattgefunden hat. Das verletzte oder tote Tier ist von der Fahrbahn zu räumen, darf aber keinesfalls mitgenommen werden. Denn das gilt als Wilderei und ist eine Straftat. Forstpersonal oder Polizei kümmern sich um Hilfe oder Abtransport.

Zudem sollte der Versicherer so schnell wie möglich über den Unfall benachrichtigt werden. Hier ganz wichtig: Die Spuren am Auto dürfen nicht verwischt werden, falls die Versicherung einen Gutachter schickt. Wenn es keine Zeugen gibt, sollten Beweisfotos angefertigt werden. Das übernimmt auch gerne die IDENTICA Werkstatt vor Ort. Sie kümmert sich auf Wunsch auch um die Abwicklung mit der Versicherung.

Bei Wildunfällen unterscheidet die Versicherung zwei Situationen mit Unfallfolge. Grundsätzlich ist in der Teilkasko nur der Zusammenstoß mit so genanntem „Haarwild“ wie Rehen, Hirschen oder Wildschweinen versichert. Bei der Vollkaskoversicherung ist jeder Unfallschaden versichert – auch ein Ausweichmanöver“. Eine professionelle Werkstatt gewährleistet dann die schnelle und fachgerechte Reparatur des Schadens, hält den Autofahrer zudem mit einem Ersatzfahrzeug mobil. Nach dem Schock eines solchen Zusammenpralls zumindest ein kleiner Trost."